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Wie es zu dieser Seite kam

Im Rahmen meines Sportwissenschaftsstudium durfte ich eine Bachelorarbeit zu einem Thema schreiben, das mir sehr am Herzen liegt. Unter dem Titel „Viele Wege führen nach Athen. Eine Geschichte des Marathontrainings von 1896 bis 2020.“ ging ich drei Fragen nach:

  • Wie hat sich das Training für den Marathonlauf (bei den Männern) (1)Frauen liefen zwar gerade im 19. Jahrhundert teilweise lange Strecken. Trotzdem dauerte es bis in die 1970er-Jahre, bis sie offiziell an Marathons teilnehmen durften. Die längste Strecke für Frauen bei Olympischen Spielen waren abgesehen von 1928 (800 m) bis 1956 die 200 m. Ab 1960 durften sie … weiterlesen im Laufe der Zeit verändert bzw. entwickelt?
  • Worauf sind diese Veränderungen zurückzuführen?
  • Wie lässt sich das jeweilige Training aus heutiger trainingswissenschaftlicher Sicht einordnen?

Vielleicht fragst du dich jetzt: aber zu diesem Thema gibt es doch ganz bestimmt schon diverse Bücher/Internetseiten? Ja und nein. Es gibt einige Bücher, die sich mit der Geschichte des Laufens (und sogar des Marathons) beschäftigen. Keines davon widmet sich jedoch ausführlich den Fragen, die ich mir gestellt habe. Insbesondere der Frage danach, warum eigentlich so trainiert wurde, wird – für mich erstaunlich – relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Eins ist mir im Rahmen meiner Arbeit ziemlich schnell klar geworden. Eine Bachelorarbeit bietet viel zu wenig Platz, um auf alle Themen in der Ausführlichkeit einzugehen, in der ich das für angemessen halte. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, diese Seite zu erstellen. Hier bin ich nicht an die Formalitäten einer wissenschaftlichen Arbeit gebunden (was nicht heißt, dass ich weniger gründlich arbeite, eher im Gegenteil!). Ich kann auch auf Themen eingehen, die zwar eine gute „Geschichte“ ergeben, jedoch in einer Bachelorarbeit nichts zu suchen haben. Auch was die Sprache angeht, verfüge ich hier natürlich über mehr Freiheiten.

Zudem habe ich so die Möglichkeit und eine „Ausrede“, die ca. 500 Quellen (Bücher, wissenschaftliche Artikel sowie Beiträge aus diversen Sportzeitschriften), die ich für die Bachelorarbeit aus Platz- und Zeitmangel nicht verwenden konnte, doch noch alle zu lesen und zum Einsatz zu bringen. Insbesondere auf die vielen noch ungelesenen oder nur teilweise gelesenen Bücher, die bis bis ca. 1820 zurückreichen und die ich für die Bachelorarbeit angeschafft habe (2)Naja, vielleicht auch ein klein wenig weil ich so gerne lese und weil mich die Geschichte des Laufens und des Trainings ganz einfach wahnsinning fasziniert., freue ich mich.

Und dann kommt dazu natürlich noch ein nicht unwesentlicher Faktor dazu – man könnte sogar sagen das Wichtigste überhaupt: Wenn es mir so geht, dass ich zu diesem faszinierenden Thema zu wenig Material finde, dann wird es anderen bestimmt auch so gehen (3)Zumindest hoffe ich das. 🙂 . Von daher wäre es sehr egoistisch, das alles für mich zu behalten. Ich hoffe es gelingt mir, ein wenig von der Faszination mit dir zu teilen, welche die Geschichte des Marathon-/Lauftrainings auf mich ausübt.

 

Vorgehen

„Sport is cultural as well as physical, and what we do with our bodies is very much a product of what we think we ought to do with them.”  Richard Holt [1]

Wie sich Training entwickelt, ist „ganz wesentlich durch die Rahmenziele, auf die die körperliche Betätigung ausgerichtet ist und durch gesellschaftliche Normen, nach denen es sich vollzieht, festgelegt.“ [2] Ohne zu berücksichtigen, welche gesellschaftliche Rolle die körperliche Betätigung und Leibeserziehung spielen und welchen Stellenwert der Sport in der Gesellschaft hat, wird eine Untersuchung zum Training zwangsläufig dazu führen, dass wichtige Faktoren übersehen werden.

Ursprünglich wollte ich in meiner Bachelorarbeit die Umstände (historisch, soziologisch, politisch), in denen das Training stattfand, nur ganz kurz zu umreißen. Dadurch sollte ein grober Kontext geschaffen werden. Das Hauptaugenmerk sollte auf dem Training selbst und dessen trainingswissenschaftlichen und physiologischen Aspekten liegen. Je tiefer in die Materie ich eingetaucht bin, desto klarer wurde mir jedoch, dass dies dem Thema nicht gerecht würde. Denn ein Großteil davon was Athlet*innen taten, war – und ist dies oftmals immer noch – wesentlich durch Politik, Kultur und Tradition bedingt.

Ein kurzer – und stark vereinfachender – Blick in verschiedene Länder zeigt: In Deutschland dominierte insbesondere im 19. Jahrhundert die Ansicht, dass die Hauptaufgabe von Leibesübungen das Erlernen der Kontrolle des Geistes über den Körper sei. Im Gegensatz dazu sind wichtige Aspekte des aus England stammenden „Sports“ seine Zweckfreiheit sowie der Leistungsvergleich. Gleichzeitig wurden jedoch auch die charakterbildenden Elemente insbesondere des Spiels (Stichwort „Fairplay“) betont. Die US-Amerikaner wiederum suchten sich aus verschiedenen Traditionen das zusammen, was ihnen zum Erreichen ihrer Ziele (oftmals: „win at all costs“) am zweckdienlichsten erschien und gingen dabei meist sehr pragmatisch vor.

Vergleicht man diese unterschiedlichen Zielsetzungen, so verwundert es nicht, dass unterschiedliche Formen der körperlichen Betätigung zu deren Erreichen gewählt wurden. Ebenso wenig überrascht die Tatsache, dass sowohl die Leichtathletik im Allgemeinen als auch das Langstreckenlaufen im Speziellen nicht überall das gleiche Ansehen genossen.

Will man die Entwicklung im Training für den Marathonlauf untersuchen, nachvollziehen und verstehen, so reicht es deshalb nicht aus, den Marathonlauf und das Training für diesen isoliert zu betrachten. Vielmehr ist er stets im allgemeineren Rahmen der Entwicklung des Sports zu sehen [3]. Der heutige Stand des Marathontrainings war keineswegs unumgänglich. Es geht mir auch nicht darum zu beurteilen, was damals aus heutiger Sicht „richtig“ gemacht wurde. Vielmehr versuche ich aufzuzeigen, wie zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Geschichte über den menschlichen Körper gedacht wurde, welchen Stellenwert der Sport, das Laufen und der Marathon hatten, wie die gebräuchlichen Trainingspraktiken entstanden waren und wie dies alles zusammengenommen das „Produkt“ Marathontraining ergaben.

 

Verwendete Literatur

Aufgrund der beschränkten zur Verfügung stehenden Zeit musste ich oftmals Übersichtswerke verwenden [4][5]. Diese wiederum beziehen ihre Informationen oftmals ebenfalls nicht direkt aus Primärquellen. Dadurch gehen Informationen verloren bzw. werden „verzerrt“. Zudem sind diese Werke natürlich immer durch die „Zeit und den Ort des Autors“ [6] gefärbt und die Vorlieben und Sympathien der jeweiligen Autor*innen prägen die Auswahl der präsentierten Ereignisse und Charaktere. Genau wie sämtliche Bücher und Artikel zu einem Thema kann auch diese Seite deshalb immer nur eine Version der Geschichte (in diesem Fall des Marathontrainings) sein und nicht die Geschichte [7].

So weit möglich habe ich aus diesen Gründen auf ursprüngliche Trainingsliteratur aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie Autobiographien und Biographien zurückgegriffen. Autor*innen von Büchern – auch von Autobiographien und Biographien – wollen jedoch oftmals in erster Linie eine Geschichte erzählen. Es ist nicht immer klar, wie viel dieser Geschichte tatsächlich der Wahrheit entspricht, warum die Geschichte erzählt wird und warum auf die gewählte Art und Weise [8].

„We will always ‚learn from the past‘, but what, why, and how we learn are influenced by the present.“ [9] Sowohl das Training als auch die Art und Weise, wie über dieses berichtet wird sind immer auch durch die sozialen, politischen und persönlichen Umstände beeinflusst. Dies gilt selbstverständlich auch für die Interpretation und Analyse des Trainings.

Es besteht dabei auch stets die Gefahr, dass man (möglicherweise falsche) Interpretationen von anderen Autoren unbesehen übernimmt. So schrieb z. B. selbst ein absoluter Kenner der Materie wie Arnd Krüger  im Zusammenhang mit der Entstehung des Intervalltrainings vom „Terrassentraining“ des finnischen Trainers Pihkala als einem Vorläufer des Intervalltrainings [10], was u.a. auch im Wikipedia-Beitrag zu Paavo Nurmi übernommen wurde [11]. Wie Krüger jedoch später selbst bemerkt hat, ging es Pihkala hierbei nicht um die Wechsel zwischen schnellen („Terassen“) und langsamen Abschnitten während einer Einheit. Vielmehr beschrieb der Finne die „Wellenform“ des Trainings im Laufe mehrerer Tage und Wochen und die Terrassen stellten Formplateaus dar, die es zu stabilisieren galt [12]. Pihkala schrieb übrigens schon 1930 über dieses von ihm beobachtet Phänomen – rund 40 Jahre, bevor Matveevs Buch zur Periodisierung erschien. Ich bin absolut überzeugt davon, dass solche Fehler auch mir unterlaufen sind und weiter unterlaufen werden. Deshalb an dieser Stelle die Bitte: Wenn dir etwas auffällt, von dem du denkst, dass das so irgendwie nicht stimmen kann, weis mich darauf hin (z.B. über die Kommentarfunktion der Beiträge oder das Kontaktformular)! Mein Ziel ist es, möglichst korrekte Informationen zu präsentieren. Dafür bin ich jedoch auf Hilfe angewiesen. (4)Und ehrlich gesagt: Ich freue mich auch ganz einfach immer, wenn ich mich mit anderen „Running-Nerds“ austauschen kann.

 

Wer ist überhaupt verantwortlich für diese Seite?

Mein Name ist Alain, ich bin 42, Schweizer und wohne seit 2015 in Deutschland. Hierhergezogen bin ich, weil meine Freundin hier lebt, wir davor schon einige Jahre lang eine Fernbeziehung geführt haben und es für mich zu dem Zeitpunkt deutlich einfacher war umzuziehen als es für sie gewesen wäre. Nach dem Umzug hierher habe ich ein Informatikstudium begonnen, dieses jedoch nach einem Jahr abgebrochen und die Studienrichtung zu Sportwissenschaft gewechselt. Mittlerweile habe ich den Bachelor abgeschlossen und mein Masterstudium begonnen.

Die Entscheidung den Studiengang zu wechseln ist mir nicht gerade leicht gefallen. Aus finanzieller bzw. Karriere-Sicht ist ein Informatikstudium sicher die objektiv gesehen bessere Wahl. Allerdings habe ich die letzten 20 Jahre schon viele Entscheidungen im Hinblick darauf getroffen, was „vernünftiger“ ist. Viele Dinge habe ich nicht durchgezogen, weil ich nicht wirklich dahinter stand. Es fiel mir immer schwer, etwas zu tun „weil man das halt (so) macht“. Zwar war das teilweise vermutlich auch einfach nur eine Ausrede meinerseits. An der Tatsache, dass ich immer alles verstehen „muss“, ändert das jedoch nichts. Das alles ist wenig hilfreich, wenn man immer einer der besten in der Schule war (ohne großen Aufwand) aber irgendwann der Einzige ist, der „noch nichts erreicht hat im Leben“. Wenn dann noch eine gewisse Veranlagung dazu kommt, sich immer zu hinterfragen und an sich selbst zu zweifeln, hilft das auch nicht gerade.

Was hat das mit dieser Seite und meinem Studium zu tun? 2014 begann ich mit dem Laufen, nachdem ich von meinem achzehnten bis fünfunddreissigsten Lebensjahr langsam aber stetig ca. 20 kg zugenommen hatte und ich mich zunehmends unwohler fühlte. Und da ich wenn ich etwas mache, das auch richtig machen will, habe ich angefangen, mich ins Thema Laufen einzulesen. Einerseits im Internet, andererseits mithilfe von Büchern.

Am Anfang waren das einige wenige, mit sehr direktem Bezug zum Laufen (Steffny, Daniels, Magness, Noakes) . Im Laufe der Zeit wurden es jedoch immer mehr und die thematische Breite nahm auch immer weiter zu. Vom Laufen ging es zu Trainingswissenschaft und Physiologie. Dann kamen Themen wie Sportpsychologie hinzu. Später allgemeine Psychologie sowie Bücher zu Coaching, Lernen, Medizin, Biomechanik, Krafttraining, Geschichte, Soziologie, Management, Philosophie, Statistik usw.

Natürlich kamen viele dieser Bücher auch erst im Laufe des Studiums dazu. Nicht, dass sie dafür nötig gewesen wären. Aber habe ich schon erwähnt, dass wenn ich etwas mache, dann richtig? Jedenfalls habe ich – nach reiflicher Überlegung – entschieden, dass das Laufen (und der Sport) das ist, mit dem ich in welcher Form auch immer mein Geld verdienen will. Deshalb habe ich mal ausnahmsweise nicht das getan, was „vernünftig“ ist. Vielmehr habe ich mich für etwas entschieden, für das ich wirklich brenne. Das bereue ich nach wie vor nicht. Meine Leidenschaft hat sogar noch weiter zugenommen.

 

Warum ich?

Mein Hintergrund ist eher untypisch. Weder war ich jemals Mitglied in einem Leichtathletikverein (ich habe mir also fast alles im Bezug auf Training selbst beigebracht). Noch bin ich außerordentlich talentiert (auch wenn meine Marathonbestzeit von 2:55 h sicherlich nicht schlecht ist). Das sehe ich jedoch – außer in schlechten Momenten – mittlerweile nicht mehr als Schwäche und Nachteil an. Vielmehr ist es etwas, das mich einzigartig macht und mir eine andere Sicht auf die Dinge ermöglicht. Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn man (mehr oder weniger) unvoreingenommen an ein Thema herangehen kann. Man hat dann keine Vorstellung davon, was „richtig“ oder „falsch“ ist. Zumindest bilde ich mir ein, dass mir das auch bei der Recherche für die Bachelorarbeit geholfen hat. Ich versuche wirklich zu verstehen, warum jemand auf eine bestimmte Art trainiert hat. Ob dieses Training aus heutiger Sicht „Quatsch“ ist, ist mir dabei egal.

Die letzten vier Jahre habe ich praktisch jede freie Minute damit verbracht, entweder im Internet oder Büchern zu lesen, Videos zu schauen, Podcasts zu hören, Konferenzen im In- und Ausland zu besuchen und ganz allgemein im Studium und außerhalb dieses möglichst viel zu lernen. Das geschah und geschieht teilweise auch auf Kosten der Zeit mit meiner Freundin (oder der Zeit, in der ich etwas im Haushalt hätte machen können/sollen). Ich arbeite noch daran, hier die richtige Balance zu finden. Was dabei nicht hilft, ist mein unbändiger Wissensdurst(5)Der manchmal eventuell ein wenig an Obsession grenzt.. Gerade bei Themen die mich interessieren, kann ich Tage und Nächte damit verbringen, immer noch mehr Studien und Bücher auszugraben und mich komplett darin zu verlieren. Das wirkt sich positiv auf das Forschungsergebnis aus – zumindest wenn ich mich nicht in Details verliere(6)Aber Details (und Kontext!) sind wichtig, um die Dinge wirklich zu verstehen.. Dem Zusammenleben ist es jedoch nicht immer förderlich.

Was mir während der letzten Jahre auch zunehmend klarer geworden ist: Die Allerbesten sind sich ganz genau bewusst, wo ihre Grenzen liegen und was und wie viel sie (noch) nicht wissen. Das ist etwas, das ich lange Zeit als Schwäche angesehen habe. Man gibt doch nicht zu, wenn man etwas nicht weiß! Dabei verunmöglicht man sich damit nur, etwas zu lernen. Mir ist deshalb auch sehr bewusst, dass ich hinsichtlich der Geschichte des Trainings zwar vieles gelesen haben mag, jedoch noch viel mehr nicht weiß. Ich gebe es auch ganz ehrlich zu: diese Seite ist natürlich auch einfach noch ein weiterer Grund für mich, mich mit einem Thema zu beschäftigen, mit dem ich mich sowieso schon sehr viel und gerne befasse. Und wenn davon auch andere profitieren ist das umso besser.

Wirklich „fertig“ wird diese Seite also nie sein, denn ausgelernt haben werde ich nie. Das macht es meiner Meinung nach aber auch spannend.

 

Und jetzt?

Egal ob du am Anfang (z.B. bei der Frage danach, wer der erste Marathonläufer war) oder mittendrin einsteigen willst, ich bin mir sicher, dass du etwas Interessantes finden wirst. Und wer weiß, vielleicht inspiriert dich das Training der Marathonläufer*innen vergangener Zeiten ja sogar dazu, in deinem eigenen Training neue Wege zu gehen.

 

Quellenangaben

[1] Holt (1989, S. 3).

[2] Carl (1983, S. 95)

[3] Carl (1983, S. 95)

[4] Gotaas (2012); Martin und Gynn (1979); Sears (2015)

[5] Lovesey (2018)

[6] Gotaas (2012, S. 5)

[7] Kretchmar et al. (2017, S. 8-9)

[8] Kluge (2005)

[9] Kyle (1991, S. 47).

[10] Krüger (1998, S. 50)

[11] Wikipedia (2020)

[12] Krüger (2016, S. 62)

 

Literaturverzeichnis

Carl, K. (1983). Training und Trainingslehre in Deutschland. Theoretische und empirische Untersuchung zur Entwicklung des Trainings im 19. und 20. Jahrhundert dargestellt am Beispiel der Sportarten Kunstturnen und Leichtathletik (Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Bd. 47, 1. Aufl.). Schorndorf: Hofmann.

Gotaas, T. (2012). Running. A global history (1st pbk. ed.). London: Reaktion Books Ltd.

Holt, R. (1989). Sport and the British. A modern history (Oxford studies in social history). Oxford: Clarendon.

Kluge, V. (2005). Lebensläufe von Sportlern und Sportfunktionären zwischen Sport, Politik, Kultur, Medien und Gesellschaft. Eine kurze Geschichte von Sport-Autobiographien. BIOS, 18 (2), 206-214.

Kretchmar, R. S., Dyreson, M., Llewellyn, M. P. & Gleaves, J. (2017). History and philosophy of sport and physical activity. Champaign, IL: Human Kinetics.

Krüger, A. (1998). Viele Wege führen nach Olympia. Die Veränderungen in den Trainingssystemen für Mittel- und Langstreckenläufer (1850-1997). In N. Gissel (Hrsg.), Sportliche Leistung im Wandel. Jahrestagung der dvs-Sektion Sportgeschichte vom 22. – 24.9.1997 in Bayreuth (Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, Bd. 94, 1. Aufl., S. 41-55). Hamburg: Czwalina.

Krüger, A. (2016). From Russia with love? Sixty years of proliferation of L.P. Matveyev’s concept of periodisation? Staps, 114 (4), 61-66 unter https://www.cairn-int.info/revue-staps-2016-4-page-51.htm

Kyle, D. G. (1991). E. Norman Gardiner: historian of ancient sport. The International Journal of the History of Sport, 8 (1), 28-55. doi:10.1080/09523369108713744

Lovesey, P. (2018). The kings of distance. A study of five great runners [Kindle Paperwhite]: Lume Books.

Martin, D. E. & Gynn, R. W. H. (1979). The marathon footrace. Performers and performances. Springfield, Ill.: Charles C Thomas.

Sears, E. S. (2015). Running through the ages (Second edition). Jefferson, North Carolina: McFarland & Company, Inc., Publishers.

Wikipedia (Hrsg.) (2020, 15. August). Paavo Nurmi. Zugriff unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Paavo_Nurmi&oldid=202809812

Fußnoten

Fußnoten
1 Frauen liefen zwar gerade im 19. Jahrhundert teilweise lange Strecken. Trotzdem dauerte es bis in die 1970er-Jahre, bis sie offiziell an Marathons teilnehmen durften. Die längste Strecke für Frauen bei Olympischen Spielen waren abgesehen von 1928 (800 m) bis 1956 die 200 m. Ab 1960 durften sie 800 m laufen, ab 1972 1500 m und erst 1984 war der Frauenmarathon zum ersten Mal olympisch. Die 5000 m (1996) und 10000 m (1988) der Frauen wurden sogar noch später zu olympischen Disziplinen.
2 Naja, vielleicht auch ein klein wenig weil ich so gerne lese und weil mich die Geschichte des Laufens und des Trainings ganz einfach wahnsinning fasziniert.
3 Zumindest hoffe ich das. 🙂
4 Und ehrlich gesagt: Ich freue mich auch ganz einfach immer, wenn ich mich mit anderen „Running-Nerds“ austauschen kann.
5 Der manchmal eventuell ein wenig an Obsession grenzt.
6 Aber Details (und Kontext!) sind wichtig, um die Dinge wirklich zu verstehen.